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Jahresbericht Bildungsforum
Schnuppern Sie im 
Tätigkeitsbericht 2011 des Bildungsforums


Ihre Ideen
Eine nachhaltige Regional-
entwicklung ist ein permanenter Such-, Lern- und Gestaltungsprozess. Gerne nehmen wir Ihre Vorschläge und Ideen zur Weiterent-wicklung der UBE per Mail entgegen.

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Energieforum

Gemeinsam mit Energiefachleuten bestrebt das Energieforum eine Entwicklung der UNESCO Biosphäre zu einer Region nachhaltiger Energienutzung. Lokale und erneuerbare Energie wird bestmöglich genutzt und die Energieeffizienz gesteigert. Als zertifizierte Energiestadt-Region lebt die UBE eine regionale, nachhaltige Energiepolitik.
 
 
Kontakt Informationen

Energieforum UBE
Barbara Irniger
Kirchwegrain 4
Postfach
CH-6011 Kriens

Tel. +41 41 329 16 51
Fax +41 41 329 16 41 
barbara.irniger@e4plus.ch

Weitere Angebote in
 
Regionales, einheitliches Energieförderprogramm

Per Januar 2012 haben sieben der acht UBE-Gemeinden (ohne Hasle) das Energieförderprogramm „Energieeffizienz Haustechnik“ eingeführt. Die Biosphären-Gemeinden unterstützen dabei Ersatzinvestitionen von Wasch- und Kühlgeräten, Kaffeemaschinen, Standby-Geräten und Heizungspumpen. Ziel ist, durch energieeffiziente Haushaltgeräte unnötigem Stromkonsum entgegenzuwirken. 

Die website www.topten.ch listet die energieeffizientesten Geräte pro Kategorie auf; „Energieeffizienz Haustechnik“ fördert ausschliesslich Modelle, welche auf dieser website aufgeführt sind.

Gesuchsteller wenden sich an die entsprechende Gemeindeverwaltung (Richtlinien sowie Gesuchsformulare sind auf den Gemeindewebsites oder bei der Gemeindeverwaltung zu beziehen): 
Doppleschwand  
Entlebuch
Escholzmatt
Flühli 
Marbach 
Romoos 
Schüpfheim

Für Auskünfte steht Nina Liechti, Projektmanagerin, zur Verfügung
(Tel. 041 485 88 51 oder n.liechti@biosphaere.ch).





Ziele des Energieformus 

1.) Steigerung der Energieeffizienz bei gleich bleibendem Komfort in folgenden Bereichen:  

  • 20 % beim Strombedarf und 15 % beim Wärmebedarf in öffentlichen Gebäuden.
  • 20 % beim Strombedarf und 15 % beim Wärmebedarf bei der Industrie und im Gewerbe.
  • 10 % beim Strombedarf und ebenfalls 10 % beim Wärmebedarf bei den privaten Haushaltungen.  

2.) Eine CO2-neutrale Heizenergiebilanz bis 2020.

3.) Der Anteil Strom aus einheimischen Quellen beträgt bis 2020 20 % des Strombedarfs der Region: Ca. 15 % sollen aus der Wasserkraft kommen. Die Wasserkraftnutzung setzt sich wie folgt zusammen:  

  • Revitalisierung bestehender Kleinwasserkraftwerke
  • Nutzung der Wasserkraft in Trinkwasserversorgungen
  • Bau neuer Kleinwasserkraftwerke sofern mit den Grundsätzen der Nachhaltigkeit vereinbar.  

Ca. 5 % soll die Windkraft beisteuern. Dazu sind fünf Anlagen in der Grösse der Anlage in Feldmoos oberhalb Entlebuch nötig. Weitere Anlagen zur Stromproduktion können Biogas-, Holzvergasungs- und Solarstromanlagen sein.    

4.) Einbezug der Wirtschaft: Die Industrie und Gewerbebetriebe sollen für die Zielsetzung gewonnen werden.    

Bereits erreichte Ziele:  

Energiestadt 
Die acht Gemeinden der UNESCO Biosphäre Entlebuch sind eine Pilotregion von Energiestadt. Das Label wurde der UNESCO Biosphäre Entlebuch im Herbst 2002 zuerkannt und in den Jahren 2006 und 2010 mit dem Reaudit bestätigt.

Regionales Windenergiekonzept
Im Jahr 2003 wurde ein regionales Windenergiekonzept erarbeitet, mit dem die Grundlagen für die Windenergienutzung in der UNESCO Biosphäre Entlebuch geschaffen wurde. Dies ermöglichte unter anderem die Sondernutzungszone Windkraft in der Gemeinde Entlebuch.

Windkraftanlage Entlebuch
Im Oktober 2005 wurde oberhalb Entlebuch das erste Windkraftwerk in der Region in Betrieb genommen.

Einführung der Energiebuchhaltungen bei den Gemeinden
Die Energiebuchhaltungen für alle wichtigen Gebäude der Gemeinden ist eingeführt und das Personal instruiert.  

Analyse für Trinkwasserkraftwerke
Eine flächendeckene Analyse über das Potenzial der Trinkwasserkraftnutzung in der UNESCO Biosphäre Entlebuch ist abgeschlossen. Zwei Projekte in Sörenberg und Schüpfheim wurden umgesetzt.

Umzonung Bachwil
In der Umzonung Bachwil in Entlebuch werden nur Bauten im MINERGIE-Standard oder mit weniger Energieverbrauch erstellt.

Was tun wir?

Das Energieforum leistet Projektsupport in den Bereichen Holzenergie, Wasserkraft, Sonne, Wind und Biomasse sowie beim energieeffizienten Bauen. Von diesem Angebot profitieren sowohl Privatpersonen wie auch Unternehmen und Gemeinden.  

Leitsätze des Energieforums:

  • Das Entlebuch entwickelt sich zu einer Modellregion nachhaltiger Energienutzung im Sinne der 2'000 Watt-Gesellschaft. 
  • Besonderes Augenmerk gilt den lokalen, erneuerbaren Ressourcen.
  • Durch Exkursionsgäste, Realisierung von Pilotprojekten, etc. erzielt die Modellregion überdurchschnittliche Wertschöpfung.    

Organisation  

Mitglieder:    

Barbara Irniger, Kriens, Leiterin Energieforum UBE a.i.
Projektleiterin e4plus AG Kriens

Andreas Bättig, Schüpfheim
 
Josef Böbner, Ebnet, dipl. Umweltfachmann  
Mitarbeiter Dienststelle Umwelt und Energie des Kantons Luzern  

Bruno Stadelmann, Escholzmatt, dipl. Sanitärtechniker TS  
Wissenschaftlicher Mitarbeiter und  Lehrbeauftragter an der HSLU, Horw    

Hanspeter Stadelmann, Escholzmatt, dipl. Sanitärtechniker TS  
Inhaber Stadelmann Energie & Haustechnik AG Escholzmatt   

Benno Wicki, Flühli
Inhaber Wicki Dach- und Fassadenbau AG Flühli

Markus Wigger, Entlebuch

sowie die Gemeinderäte aller acht UBE Gemeinden mit Ressort Energie.

Laufende Projekte

Diverse Abklärungen für Projekte in den Bereichen Holzenergie, Kleinwasserkraft, Sonne, Wind und Biomasse sowie energieeffizientes Bauen.



UNESCO Biosphäre Entlebuch
Chlosterbüel 28
CH-6170 Schüpfheim
Tel. +41 41 485 88 50
Fax +41 41 485 88 51
zentrum@biosphaere.ch