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Zustand der Hochmoore
In der Schweiz gibt es noch 15 km2 Hoch- und 192 km2 Flachmoore. Das ist in etwa die Fläche des Kantons Zug (239 km2). Verglichen mit den ursprünglichen ca. 2500 km2 Moorfläche im 19. Jahrhundert bleibt eine Restfläche von ungefähr 10%. Davon sind einige vom Menschen stark beeinträchtigt. Seit der Annahme der Rothenturm Initiative im Jahre 1987 haben sich die Moore trotz der strengen Unterschutzstellung weiter qualitativ verschlechtert – mit wenigen Ausnahmen.
Die Grafik zeigt die Veränderung des Moorcharakters der Flachmoore der Schweiz: Rot entspricht einer Zunahme, Orange einer Abnahme und die graue Fläche keiner Veränderung des Moorcharakters. Die Grösse der Kreise widerspiegelt die Anzahl Flachmoore in den verschiedenen Regionen. Quelle: Klaus 2007: Zustand und Entwicklung der Moore in der Schweiz. Bafu, Bern.
Viele Moore leiden unter veränderten Wasserverhältnissen, unter zunehmender Nährstoffzufuhr aus Luft und Wasser und unter Verbuschung und Bewaldung. Darunter sind viele Hoch- und Übergangsmoore der westlichen Zentralschweiz zu finden. Der Zustand der Moore wird auch in Zukunft mit dem Moormonitoring Schweiz überwacht. Detaillierte Angaben sind in der Publikation des Bundesamtes für Umwelt (Klaus G. (Red.), 2007: Zustand und Entwicklung der Moore in der Schweiz. Ergebnisse der Erfolgskontrolle Moorschutz. Bafu, Bern, 97 S.) zu finden.
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