Geniessen Sie die winterliche Landschaft mit Respekt.
Haben Sie Gäste im Dachstock?
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Vernetzung
Die Naturvorrangflächen, also die Kernzonen der UNESCO Biosphäre Entlebuch (UBE), liegen vor allem in den gebirgigen Gebieten des Entlebuchs. Die sie umgebenden Pflegezonen, wo die Ansprüche der Natur ebenbürtig zu denjenigen des Menschen sind, liegen ebenfalls grösstenteils in bergiger Umgebung.
Die Talgebiete hingegen sind praktisch ausnahmslos Entwicklungszonen, hier soll der Mensch sich entwickeln. Die Entwicklungszonen, vor allem das Entlebucher Haupttal und das Waldemmental, stellen ein wesentliches Hindernis zwischen den nordwestlichen und südöstlichen Pflege- und Kernzonen dar. Diese Barriere kann sich für wandernde Tiere wie z.B. Rotwild, Amphibien, Schmetterlinge oder auch den Luchs nachteilig auswirken.
Wichtig ist darum, in der Entwicklungszone naturnahe Verbindungsstrukturen zu erhalten und neu zu schaffen, die den wandernden Arten als Sprungsteine und Durchgänge dienen können. Die Strukturen haben dabei nicht nur eine Vernetzungsfunktion sondern sind auch wichtige ökologische Elemente in der Entwicklungszone und bieten verschiedensten wilden Tieren und Pflanzen einen Lebensraum in der intensiv genutzten Talfläche.
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