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Endlich Schnee!
Geniessen Sie die winterliche Landschaft mit Respekt.

Haben Sie Gäste im Dachstock?
Es könnte sich um die Kleine Hufeisennase - eine seltene Fledermausart - handeln. Melden Sie ihren Fund doch der Fledermausstelle Luzern, es winken 100.00 Belohnung! Wenn Sie mehr über diese heimlichen Tierchen wissen möchten, finden Sie das hier. Vielen Dank für ihre Mithilfe!

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Vorgehen

Die Ökoqualitätsverordnung (ÖQV) der Schweiz dient als wichtige Grundlage für die Vernetzung der Lebensräume. Sie bietet finanzielle Anreize für Landwirte, ihre ökologischen Ausgleichsflächen aufzuwerten, zu erweitern und in einem sinnvollen Netzwerk anzulegen.

Die kantonalen Richtlinien legen Mindestanforderungen bezüglich Qualität und Vernetzung der ökologischen Ausgleichsflächen fest. Ein Vernetzungskonzept muss demzufolge aufbauend auf dem landschaftlichen Ist- Zustand Wirkungsziele und Umsetzungsziele festlegen anhand derer ein gewünschter Soll- Zustand erreicht wird. Wirkungsziele sind ausgelegt auf spezifische Pflanzen- und Tierarten, welche in einem Gebiet vorkommen und welche mit dem Vernetzungskonzept gefördert werden sollen.

 
 
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Im Entlebuch kommen als Ziel- und Leitarten, um nur einige wenige zu nennen, Feldhase, Kuckuck, Feuersalamander und Erdkröte vor. Umsetzungsziele legen fest, welche Massnahmen zur ökologischen Aufwertung und Vernetzung in welchen Zeiträumen umgesetzt werden sollen. Also zum Beispiel bis wann wie viele neue Hecken gepflanzt werden sollen.

Alle Details eines Vernetzungsprojekts werden von einer Projektträgerschaft, welche aus Landwirten, Ökologen und Gemeindevertretern zusammengesetzt ist, ausgearbeitet. Mit dieser unterschiedlichen Zusammensetzung wird sichergestellt, dass die verschiedenen Anliegen der Betroffenen im Zielfindungsprozess berücksichtig werden.

Um eine Vernetzung der ganzen Biosphäre zu erreichen, wurden Initiativen für Vernetzungsprojekte in allen Gemeinden gestartet und miteinander abgeglichen. Dem Ziel einer vernetzten Biosphäre konnte so bereits ein grosser Schritt näher gekommen werden



UNESCO Biosphäre Entlebuch
Chlosterbüel 28
CH-6170 Schüpfheim
Tel. +41 41 485 88 50
Fax +41 41 485 88 51
zentrum@biosphaere.ch