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Haben sie spezielle oder interessante Beobachtungen gemacht? Gibt es Veränderungen in ihrer Umgebung, die sie stören? Gerne nimmt Florian Knaus  Ihre Informationen entgegen.

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Forschung und Fortschritt.

Die Forschung ist ein wichtiger Bestandteil einer UNESCO Biosphäre, sie dient als eine anregende und kontrollierende Grundlage für die nachhaltige Entwicklung einer Biosphäre. Gemäss der Philosophie der UNESCO Biosphäre Entlebuch sollen vor allem die interdisziplinäre Forschung, also die Forschung welche mehrere Disziplinen mit einbezieht, und die transdisziplinäre Forschung, also die Forschung welche zusätzlich zu mehreren Disziplinen noch Interessengruppen und Betroffene einschliesst, gefördert werden. So sollen die vielfältigen und komplexen Zusammenhänge zwischen Mensch, Umwelt und Wirtschaft aufgedeckt und besser verstanden werden.

Dieses Verständnis soll als Grundlage für Entwicklungen und Massnahmen dienen, welche die Biosphäre in sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Bereichen nachhaltig entwickeln lassen. Das erarbeitete Wissen soll also direkt in die Praxis einfliessen. Die Forschung in einer Biosphäre muss demnach immer einen Fokus auf die Anwendung haben und Angaben machen, wie die Resultate konkret umgesetzt werden können. Dies wird von der UNESCO wie auch von der Schweizer Pärkeverordnung gefordert.

Neben einem besseren Verständnis der Mensch-Umwelt Systeme sollen in den Biosphären auch laufend die Entwicklungen in den drei Bereichen der Nachhaltigkeit aufgezeichnet werden. Zu diesem Zweck soll ein Set von Indikatoren erstellt werden, welches die wichtigsten sozialen, wirtschaftlichen und ökologischen Komponenten der Biosphäre quantitativ und qualitativ wiedergibt. Diese Indikatoren werden wiederholt gemessen, woraus Trends abgelesen werden können. Anhand dieser Trends können Fortschritte, aber auch Fehlentwicklungen erkannt werden und falls nötig Massnahmen getroffen werden.

 
Die UNESCO Biosphäre Entlebuch pflegt die Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, um die wissenschaftliche Arbeit zu Themen der Region zu fördern.
Das Biosphärenmanagement koordiniert und unterstützt die Mitwirkung an nationalen, wie auch internationalen Projekten.
Die Arbeitsgruppe Wissenschaftsplattform unterstützt die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten, um die wissenschaftliche Arbeit zu Themen der Region zu fördern.
 
Nebst zahlreichen eigenen Projekten wird auch viel Energie in die Betreuung von externen Diplom- und Semesterarbeiten gesteckt.
 

UNESCO Biosphäre Entlebuch
Chlosterbüel 28
CH-6170 Schüpfheim
Tel. +41 41 485 88 50
Fax +41 41 485 88 51
zentrum@biosphaere.ch