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Flösserei im Entlebuch – Riskanter Job auf Flüssen

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Mit Hilfe von Schwemmvorrichtungen (Klusen) wurden bis Ende des 19. Jahrhundert im Entlebuch Baumstämme auf den Flüssen ins Tal geflösst.

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Das Holz wurde als Brennholz oder zur Glasherstellung des bunten Flühli Glas benötigt.

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Bis Ende des 19. Jahrhundert wurden im Entlebuch die Flüsse und grossen Bäche zur Flösserei genutzt, die billigste Transportart für Holz, das damals als Brennholz oder für die Glasherstellung des Flühli Glas in grossen Mengen benötigt wurde. Mit Hilfe von sogenannten Klusen (noch heute als Flurnamen z.B. Chlus bei Teufimatt), wurden verkleinerte Baumstämme teilweise unter lebensgefährlichen Bedingungen ins Tal geflösst. Klusen waren Vorrichtungen aus Holz, die das Wasser stauten. Sie wurden möglichst rasch geöffnet und mit Hilfe des Stauwassers wurden die Stämme so ins Tal geschwemmt.