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Entstehung & Meilensteine

Theo Schnider, Engelbert Ruoss und Bruno Schmid bildeten das erste Regionalmanagement mit dem Ziel, dass die UNESCO das Entlebuchs als Biosphärenreservat anerkannt

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Die Geschichte der UNESCO Biosphäre Entlebuch reicht in der Zwischenzeit bereits 30 Jahre zurück. Welche Meilensteine in dieser Zeit erreicht wurden, erfahren Sie hier:

ab 1987: Grundstein

Mit der Annahme der Rothenturminitiative 1987 werden Moore in der Schweiz unter Schutz gestellt. Im Entlebuch gibt es dagegen massiven Widerstand, da es über 100 Moore im Entlebuch gibt und diese als Entwicklungshemmnisse betrachtet werden.  In vielen Diskussionen kommt man zur Erkenntnis, dass Moorlandschaften auch eine Entwicklungschance darstellen können.

Darauf hin wurde der regionale Richtplan «Moorlandschaften» sowie das Tourismusleitbild Flühli Sörenberg ausgearbeitet. Der Regionalplaner Walter Büchi bringt das Model «Biosphärenreservat» als ideales Label ins Spiel.

1997 präsentierte das Projekt «Lebensraum Entlebuch» den Businessplan «Biosphärenreservat als Zukunftsstrategie» welcher in den zwei Jahren zuvor erarbeitet wurde.

Symposium in Sörenberg

1998-2000: Errichtungsphase

  • RegioPlus-Projekt Biosphärenreservat Entlebuch (1998-2001)
  • Erstes Regionalmanagement der Schweiz nimmt seinen Betrieb auf (1998)
  • Regionaler Richtplan Moorlandschaften (1999)
  • Gemeindeabstimmungen über den Beitrag von CHF 4.00 pro Kopf für die nächsten zehn Jahre an das Biosphärenreservat Entlebuch (2000)
  • Aufbau des Partizipations- und Kooperationsmodells mit Gründung der Foren und des Vereins (ab 2000: Bildungs-, Energie-, Gewerbe-, Holz-, Landwirtschafts-, Tourismusforum, Freunde der Biosphäre)
  • Aufbau der dezentralen Erlebniswelten (ab 2000: Erlebnis Energie Entlebuch, Kraftort Heiligkreuz, Mooraculum und Wassererlebniswelten Sörenberg, Zyberliland Romoos)
Anmeldung als Biosphärenreservat beim Kanton Luzern

2001-2011: 1. Betriebsphase

  • Erster Auftritt an einer Messe als Region (2001: Gastregion an der LUGA)
  • Anerkennung als 1. Biosphärenreservat der Schweiz nach Sevilla-Kriterien durch die UNESCO (2001)
  • Gründung der Regionalmarke Echt Entlebuch (2001)
  • Erste Events: Cheese-Festival und Alpabfahrt (ab 2001)
  • Auszeichnung als erste grössere Energiestadtregion der Schweiz (ab 2002)
  • Erste nationale (NFP 48: Macht der Bilder) und internationale (Lacope) Forschungsprojekte (ab 2002)
  • Lancierung Biosphärenschule (2003)
  • Erarbeitung Waldentwicklungsplan (2004)
  • Lancierung Journal (2004)
  • Projekte Entlebucher Milch (2004 / 2015)
  • Ökologische Vernetzungsprojekte (ab 2005)
  • Erste Imagekampagnen (ab 2006: „Äntlibuech – döreschnufe“, The Entlebuch Message)
  • Anerkennung als erster Naturpark von nationaler Bedeutung durch das BAFU (2008)
  • Lancierung des Bildungsprogramms „Schuelschätz“ (2008)
  • Gründung Marketingpool Entlebuch als Public-Private-Partnership (PPP; 2011)
  • Genehmigung Regionaler Richtplan UBE (2011)
  • Lancierung Biosphärenakademie und Biosphärentours (2011)
  • Examen Periodique: Überprüfung durch die UNESCO nach zehn Jahren (2011) mit Modellcharakter
Zertifikatsübergabe 2002 durch Bundesrat Villiger

ab 2012: 2. Betriebsphase

  • Dachmarke UBE (2012)
  • Erfolgreiches Referendum gegen die Revision der UBE-Statuten (2013)
  • Erste durch die UBE initiierte Hochmooraufwertung (2013: Riedboden Entlebuch)
  • Erster Entlebucher Kräuter- und Wildpflanzenmarkt (2013)
  • Gründung Biosphäre Markt AG als PPP (2013)
  • Umsetzung erstes Landschaftsaufwertungskonzept (2015: Farnere-Fruttegg)
  • Besucherlenkungskonzept (2015)
  • Erster Entlebucher Gastgebertag (2015)
  • Start Erarbeitung Masterplan Tourismus UBE mit dezentralen Erlebniswelten (ab 2015)